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NetMan Benutzer und Stationen können Mitglieder in Gruppen sein. Der Nutzen von eigenen NetMan Benutzergruppen ist nicht unmittelbar ersichtlich, da NetMan Desktop Manager die gängigen Typen von Netzwerkgruppen (AD, LDAP) unterstützt und in der Regel die Verwaltung proprietärer Gruppen als ein Nachteil einer Software angesehen wird, weil mit diesen ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand assoziiert wird.
Dem ist entgegenzuhalten, dass NetMan Benutzergruppen auf einer ganz anderen Ebene angesiedelt sind:
NetMan Benutzergruppen definieren ausschließlich Ausführungsrechte auf NetMan Skripte und haben nichts mit Zugriffen auf Verzeichnisse, Dateien und andere Netzwerkressourcen zu tun. |
Wenn Sie in Ihrer Netzwerkumgebung über die Verwaltung von Netzwerkgruppen gleichzeitig alle für Sie relevanten Zuordnungen von NetMan Skripten regulieren können, brauchen Sie keine NetMan Benutzergruppen zu definieren. Greifen Sie möglichst auf schon bestehende Strukturen in Form von definierten Netzwerkgruppen zurück. Wenn dies nicht möglich ist, prüfen Sie, ob Sie NetMan Desktop Manager Zugriffe mit NetMan Benutzergruppen regulieren, statt für diese Zwecke Netzwerkgruppen anzulegen oder vom Netzwerk-Administrator anlegen zu lassen.
Hilfreich sind NetMan Benutzergruppen insbesondere in folgenden Umgebungen:
•Für NetMan Administratoren, die keine Möglichkeit haben, die Definition der Netzwerkgruppen zu beeinflussen.
•Bei Zugriffen aus anderen Domänen und Netzwerken (z.B. über anonyme Benutzer auf Sitzungshosts) können diese externen Benutzer über NetMan Gruppen mit Rechten versehen werden.
•In Netzwerken mit nicht unterstützten Netzwerkgruppen (z.B. Banyan Vines, größere Microsoft-Netzwerke ohne Domänen-Controller).
Für Gruppen hinterlegen Sie folgende Informationen:
•Mitglieder: Hier tragen Sie die Mitglieder der Gruppe ein.
•Eigenschaften: Hier definieren Sie Eigenschaften, die Sie z.B. mit der Aktion Eigenschaften lesen weiter verarbeiten können.
•Beschreibung: Die Beschreibung ermöglicht, z.B. den Zweck einer Gruppe zu hinterlegen.