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Unter NetMan Ressourcen verstehen wir zunächst einmal alle Benutzer und Stationen, die mit NetMan Desktop Manager arbeiten. Verbindet sich ein Benutzer oder eine Station erstmalig mit NetMan Desktop Manager, wird ein neuer Datensatz in der NetMan Datenbank angelegt. Zusätzlich bietet Ihnen NetMan Desktop Manager weitere Ressourcentypen: Gruppen und Profile dienen der systematischen Gruppierung von Benutzern und Stationen. Globale Rechte definieren Zugriffsrechte auf Skripte und Aktionen. Zeitdefinitionen definieren ein erlaubtes oder verbotenes Zeitintervall für den Zugriff auf Skripte und Aktionen. Protokolldefinitionen definieren Verknüpfungen für die NetMan Protokollumleitung. Lizenzen vergeben eine Lizenz auf eine Programmaktion, die den Start dieser Programmaktion auf eine bestimmte Benutzerzahl beschränkt. Die Ressourcen im Einzelnen haben folgende Eigenschaften:
Benutzer
Jeder Benutzer, der sich am NetMan Desktop Manager System anmeldet, wird automatisch in die Datenbank eingetragen. Die Einträge haben die Form Domäne\Benutzer. Sie verwalten Ihre NetMan Benutzer im NetMan Center. Im NetMan Center können Sie neue Benutzer erstellen. Neue Benutzer manuell anzulegen hat folgende Vorteile:
•Sie konfigurieren Benutzer bereits, bevor diese mit NetMan Desktop Manager gearbeitet haben.
•Sie erstellen ein Benutzerkonto, dem kein Netzwerkkonto entspricht. So ein Konto nutzen Sie z.B. für die IP- oder DNS-abhängige Zuweisung eines Benutzernamens mit der NetMan Zugriffskontrolle.
Vorhandene Benutzer bearbeiten Sie im NetMan Center. Über das NetMan Center starten Sie den Ressourceneditor, in dem Sie vorhandene Benutzer bearbeiten und neue Benutzer manuell erstellen.
Neben dem Benutzernamen hinterlegen Sie ggf. weitere Informationen zu Benutzern. Entscheidend ist die Benutzer-ID, da diese das Objekt in der Datenbank bezeichnet und innerhalb von NetMan Desktop Manager zu Protokollzwecken verwendet wird. Mögliche weitere Informationen sind:
•Zugehörigkeit zu NetMan Profilen
•Zugehörigkeit zu NetMan Gruppen
•Sprache
•NetMan Start- und Endskript
•Zugewiesene Kollektionen
•Maximale Anzahl an Sitzungen
•Kontaktdaten
•NetMan Autostart-Skripte
•(Objekt-) Eigenschaften
•Beschreibung
Stationen
Jede Station, die sich am NetMan Desktop Manager System anmeldet, wird automatisch in die Datenbank eingetragen. Die Stationen werden mit DNS-Namen eingetragen. Kann der DNS-Name nicht ermittelt werden, wird die IP-Adresse eingetragen. Falls auch die IP-Adresse nicht ermittelt werden kann, wird der Computername eingetragen.
Sie verwalten Ihre Stationen im NetMan Center. Über das NetMan Center starten Sie den Ressourceneditor, in dem Sie vorhandene Stationen bearbeiten und neue Stationen manuell erstellen. Eine neue Station manuell zu erstellen hat den Vorteil, dass Sie die Station vorkonfigurieren können, bevor sie sich das erste Mal mit NetMan Desktop Manager verbindet.
Neben der Stations-ID hinterlegen Sie noch viele weitere Informationen zu Stationen. Die Stations-ID ist entscheidend, da diese das Objekt in der Datenbank bezeichnet und innerhalb von NetMan Desktop Manager zu Protokollzwecken verwendet wird. Weitere Informationen sind:
•Zugehörigkeit zu NetMan Profilen
•Zugehörigkeit zu NetMan Gruppen
•NetMan Start- und Endskript
•Zugewiesene Kollektionen
•Daten der Station
•Autostart-Skripte
•Eigenschaften (Objekt)
•Beschreibung
NetMan Desktop Manager wertet automatisch bestimmte Daten einer Station wie MAC-Adresse, IP-Adresse und Betriebssystem aus und zeigt diese auf der Seite Daten. Auf der Seite Eigenschaften werden diese Werte als Eigenschaften aufgeschlüsselt und können z.B. mit der Aktion Eigenschaften lesen weiter verwendet werden.
Gruppen
Sowohl Benutzer als auch Stationen fassen Sie zu NetMan Gruppen zusammen. Bei NetMan Gruppen handelt es sich um proprietäre Gruppen von NetMan Desktop Manager. Sie dienen primär der Zuweisung von Ausführungsrechten auf Skripte.
Profile
Sowohl Benutzern als auch Stationen weisen Sie NetMan Profile zu. Bei Profilen handelt es sich um disjunkte Gruppen, d.h. Benutzer und Stationen können nur einem Profil angehören. So stellen Sie sicher, dass bei Einstellungen wie Start- und Endskript immer klar ist, für welches Objekt welche Einstellung gilt.
Globale Rechte
Globale Rechte definieren Zugriffsrechte. Bei globalen Rechten handelt es sich um einen logischen Ausdruck oder eine Kombination mehrerer logischer Ausdrücke, die ein Zugriffsrecht beschreiben. Sie kombinieren objektgebundene Zugriffsrechte mit Bedingungen, um globale Rechte zu erstellen. Diese Rechte verwenden Sie später z.B. beim Erstellen von Skripten, um den Zugriff auf diese Skripte oder einzelne Aktionen zu regulieren.
Zeitdefinitionen
Zeitdefinitionen beschreiben ein Zeitintervall, in dem der Zugriff erlaubt oder verboten ist. Somit ist eine Zeitdefinition ein zeitgebundenes Zugriffsrecht. Zeitdefinitionen verwenden Sie beim Erstellen von Skripten, um den Zugriff auf diese Skripte oder einzelne Aktionen zeitgebunden zu regulieren.
Protokolldefinitionen
Protokolldefinitionen sind eine Sammlung von Protokollen, die mit der NetMan Desktop Manager Protokollumleitung bestimmten Programmen/Skripten zugeordnet werden. Die Protokollumleitung fängt den Protokollaufruf (z.B. Mailto) ab und startet ihn im zugeordneten Programm (z.B. Outlook). Protokolldefinitionen verwalten Sie global im NetMan Center. Zugewiesen werden Protokolldefinitionen in den NetMan Einstellungen.
Prozesskonfigurationen
Prozesskonfigurationen definieren die Systemumgebung für bestimmte Prozesse. Im Einzelnen werden die Anzahl der verfügbaren Prozessorkerne und die Prozesspriorität bestimmt. Zusätzlich wählen Sie, ob Sie die Konfiguration nur in einer Remote-Sitzung verwenden wollen. Mit Prozesskonfigurationen können Sie z.B. Ihre Remotedesktop-Sitzungshosts entlasten, indem Sie Ressourcen-hungrige Anwendungen entsprechend beschränken.
Lizenzen
Lizenzen sind ein NetMan Desktop Manager Mechanismus, um die lizenzgerechte Nutzung von Anwendungen in Remotedesktop-Umgebungen sicherzustellen. Sie verwalten NetMan Lizenzen im NetMan Center. Dort erstellen Sie auch neue Lizenzen. Alternativ erstellen Sie Lizenzen kontextgebunden z.B. aus dem Skripteditor, wenn Sie einer Programmaktion eine Lizenz zuweisen wollen, aber noch keine geeignete existiert.